Step 8: Rechtliche Pflichtseiten

Rechtliche Pflichtseiten

Jetzt bist Du beim 8. und letzten Schritt meiner Blogbeiträge für Deinen Erfolg angekommen. Du hast die bisherigen Schritte erfolgreich abgeschlossen, was nicht zuletzt Deinem richtig eingestellten Mindset zu verdanken ist.

In diesem Beitrag geht es um das wichtige Thema „Rechtliche Pflichtseiten“ für deine Webseite.

Du musst dieses Thema sehr ernst nehmen!!

Die rechtlichen Pflichtseiten solltest Du erstellen bevor Deine Webseite online geht.

Ich zeige Dir jetzt welche rechtliche Pflichtseiten Du benötigst.

Ein kurzer Hinweis zu Beginn: Dieser Beitrag stellt meine persönlichen Erfahrungen dar und ist in keinster Weise eine Rechtsberatung.
Für eine offizielle Rechtsberatung kann ich Dir die Seiten von Dr. Schwenke oder eRecht24 empfehlen.

Welche rechtlichen Pflichtseiten werden benötigt?

Du musst auf Deiner Webseite drei rechtliche Seiten einrichten. Dazu gehört das Impressum, die Datenschutzerklärung und der Haftungsausschluss (Disclaimer).

Es gibt 2 verschiedene Möglichkeiten diese Seiten zu erstellen. Bei der ersten Möglichkeit legst Du für jede der 3 Angaben eine eigene Seite an. Wenn Du nur 2 Seiten anlegen willst kannst Du die zweite Möglichkeit auswählen und das Impressum und den Haftungsausschluss auf einer Seite zusammenfassen.

Ich habe für jede der drei Angaben eine eigene Seite angelegt. Die Entscheidung liegt alleine bei Dir.

Jetzt will ich etwas näher auf die einzelnen Pflichtangaben eingehen.

Das Impressum

Ein rechtssicheres Impressum wird auf fast jeder Webseite benötigt.
Wenn kein Impressum vorhanden ist oder es nicht nach den Vorgaben erstellt wurde drohen Dir empfindliche Strafen und Abmahnungen.
Im Telemediengesetz (TMG) §5 ist eindeutig geregelt welche Angaben verpflichtend in Deinem Impressum enthalten sein müssen. Da die benutzten Begriffe in solchen Paragraphen nicht immer so eindeutig sind will ich Dir jetzt die Inhalte näher erklären, die für Dein Impressum von Bedeutung sind.

Der Inhalt Deines Impressums

Name und Anschrift des Webseitenbetreibers
Dort gibst Du Die Adresse an, an der Du Dein Gewerbe betreibst. In der Regel wird das Deine Privatadresse sein.

Geschäftsbezeichnung
Da Du bestimmt als Einzelunternehmer (Kleinunternehmer) gestartet bist, gibst Du hier einfach den Namen Deiner Webseite oder Deines Unternehmens an.

Kontaktdaten
In diesem Abschnitt musst Du Deine Telefonnummer, wenn vorhanden eine Faxnummer und Deine Emailadresse angeben.

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Wenn Du eine Umsatzsteuer-ID hast musst Du diese hier angeben. Als Kleinunternehmer besteht allerdings keine Pflich eine solche ID zu besitzen.

Streitschlichtung
Diesen Punkt solltest Du zusätzlich in Dein Impressum mit aufnehmen. Verwende dafür einfach den folgenden Satz:

„Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.“

Eine Erklärung warum Du den Punkt „Streitschlichtung“ auf Deiner Webseite einbinden solltest und welche Unternehmen an der Streitschlichtung teilnehmen müssen findest Du hier.


Dein eigenes Impressum kannst Du ganz einfach mit dem Impressum-Generator von eRecht24 erstellen. Dort gibst Du die oben genannten Angaben nach und nach in das Formular ein und lässt Dir Dein fertiges Impressum im Anschluss per Email zuschicken.

Die Datenschutzerklärung

Spätestens seit dem 25. Mai 2018 ist das Thema Datenschutz in aller Munde. An diesem Tag ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten.

In der Datenschutzerklärung teilst Du Deinen Webseitenbesuchern mit dass von Ihnen personenbezogene Daten gespeichert werden.
Diese Speicherung ist auch elementar wichtig für den Erfolg Deines Marketing Projekts, z.B. für Dein Email-Marketing oder Deine Werbung bei Facebook.

Daten werden an den verschiedensten Stellen Deiner Webseite gespeichert. Teilweise sind diese Stellen sofort sichtbar, z.B. beim Anmeldeformular für Deinen Newsletter oder in der Kommentarfunktion der Blog-Beiträge.
Es gibt aber auch einige Tools, die im Hintergrund laufen und nicht sichtbar sind, wie z.B. Server-Logs oder Google Analytics.

Auf all diese Tools und Funktionen, die personenbezogene Daten Deiner Seitenbesucher speichern, musst Du in Deiner Datenschutzerklärung hinweisen.
Das hört sich jetzt nach viel Arbeit an. Ich kann Dich aber beruhigen: auch dafür gibt es im Internet eine gute, DSGVO-konforme und gleichzeitig sogar kostenlose Lösung.

Der Datenschutzgenerator von Dr. Schwenke

Der Datenschutzgenerator von Dr. Schwenke ist die perfekte Lösung wenn es darum geht eine rechtssichere Datenschutzerklärung zu erstellen.
In diesem Generator wirst Du Schritt für Schritt geleitet. Du kannst in dem Generator mit Buttons alle Tools, Plugins und Formulare auswählen, die auf Deiner Webseite personenbezogene Daten speichern. Zu jedem Unterpunkt gibt es auch eine Erklärung.
Für den Fall dass Du Dir bei einem Punkt nicht sicher bist ob er auf Deiner Webseite zum Einsatz kommt klicke diesen lieber an. Besser einen oder zwei Punkte zu viel ausgewählt als einen zu wenig.

Ich habe meine Datenschutzerklärung mit diesem Generator erstellt. Ich empfehle Dir Deine Datenschutzerklärung auch auf diese Weise zu erstellen. Durch einen Klick auf den folgenden Button kommst Du direkt zum Datenschutzgenerator.


Der Haftungsausschluss

Das Ziel von Deinem Haftungsausschluss, oder auch Disclaimer genannt, ist es, Dich von den Inhalten der externen Links auf Deiner Webseite zu distanzieren.
Das sollte sehr wichtig für Dich sein, weil Du ja keinen Einfluss auf die Inhalte der verlinkten Webseiten hast.

Wie am Anfang meines Beitrags schon erwähnt liegt es an Dir ob Du für den Haftungsausschluss eine separate Seite erstellst oder auf einer Seite mit Deinem Impressum veröffentlichst.

Den Haftungsausschluss kannst Du gleichzeitig mit Deinem Impressum mit dem Impressum-Generator von eRecht24 erstellen.

Ein paar Tipps zum Abschluss

Du willst bestimmt nicht dass Deine rechtlichen Pflichtseiten bei Google oder anderen Suchmaschinen gelistet werden. Deshalb setze diese Seiten doch ganz einfach auf NoIndex. Durch den Befehl „NoIndex“ werden diese Seiten nicht von den Suchmaschinen indexiert.

Ganz zum Schluss meines Beitrags will ich Dir hier noch ein Plugin empfehlen. Wenn Du den Facebook-Pixel , YouTube oder Google Analytics auf Deiner Webseite verwendest solltest Du Dir das Plugin Pixelmate einmal ansehen.
Auf meiner Seite mit den wichtigsten „Online-Marketing-Tools“ findest Du eine kurze Beschreibung zu diesem Plugin.
Mit einem Klick auf den folgenden Button kommst Du direkt zum Plugin Pixelmate.


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